Pfingstmontag im Naturpark Leutenberg

Wir wollen wieder unseren ökumenischen Gottesdienst auf der Wiese an der Naturparkverwaltung feiern, der dort 11.00 Uhr beginnt.

Wer, wie schon gewohnt, mit wandern möchte, trifft sich 10.00 Uhr am Markt.

Im Anschluss an den Gottesdienst freuen wir uns auf ein gemütliches Beisammensein mit Bratwurst und Getränken.

Himmelfahrt

Zu Himmelfahrt am 9. Mai laden wir ein zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel mit anschließendem Kaffeetrinken nach Herschdorf.

Wer über das Herschdorfer Tal wandern will, trifft sich 13.00 Uhr am Markt in Leutenberg. Der Gottesdienst beginnt 15.00 Uhr.

Die nicht laufen mögen haben die Möglichkeit ab 14.00 Uhr einen Fahrdienst ab Bushaltestelle Herrngarten an. Es wäre schön, wenn Sie sich dazu im Pfarramt anmelden, damit wir die Fahrt(en) etwas koordinieren können.

Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Gottesdienst und hoffen auf schönes Wetter dazu.

Monatsspruch für Mai

Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich.

1. Korintherbrief 6,12

Während man in anderen Ländern, wie Dänemark, Frankreich oder den Niederlanden, gemütlich auf den Autobahnen zwischen 100 und 130 km/h dahinfahren kann, wird es in Deutschland richtig stressig.

Sobald man die Grenze passiert geht es los. Da zischt es nur noch neben dir, während du noch mit dem Drängler hinter dir beschäftigt bist. Dann taucht ein langsamer Lastwagen vor dir auf, den du überholen möchtest, aber die Überholspur ist so verstopft, dass du nach mehreren Anläufen resignierst und hinterher tuckelst.

So schön ist es doch für mich, auch mal beim Fahren nach rechts und links schauen zu können in den anderen Ländern, anstatt mein Herz schneller klopfen zu spüren, wenn einer von hinten auf mich zurast und erst im letzten Moment nach links ausschert.

Seit Jahren sind bei uns die Fronten verhärtet. Während die einen „Tempolimit 130, sofort!“ fordern, lautet für andere die Parole „Freie Fahrt für freie Bürger!“. Es will uns verkaufen, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn die eigene Freiheit zu Lasten der anderen geht. Hauptsache man kommt schnell durch, zur Not mit Drängeln und Ausbremsen. Hauptsache freie Fahrt, zuerst natürlich für mich.

Dieser Freiheitsbegriff macht mich stutzig. Wenn Freiheit nicht auch immer die Freiheit des anderen im Blick hat, dann verkommt sie zu Egoismus und Rücksichtslosigkeit. Die Grenze der eigenen Freiheit ist die Freiheit des anderen. Wo das nicht funktioniert, sind Herzrasen, und viele Verletzte vorprogrammiert. Die Autobahn ist dafür nur ein Beispiel.

Manchmal denke ich, gerade dort, auf der Autobahn, müsste es doch so einfach sein. Freundlich bleiben, etwas Rücksicht nehmen. Nur bei der einen Sache. Wenn ich 10 Minuten mehr einplane, kann ich entspannt Abstand halten und auch ab und zu mal jemanden vor mir einscheren lassen. Ich bekomme Zeit, auch mal einen Blick zur Seite zu werfen, den Wegrand sehen, Städte, Wald und Menschen.

Aber so einfach ist es eben doch nicht. Wir können selbst entscheiden, wie wir uns im Autobahnverkehr verhalten. Schnell fahren kann Freiheit sein, wie so vieles andere auch. Wenn es aber über allem steht, hat es eine fatale Macht über mich und andere.

Das ist nicht nur auf der Autobahn so. Manchmal schimmert sie golden, die Freiheit, ist voller Versprechen und Hoffnungen. Lassen Sie uns schauen, dass alle einen Teil davon genießen können.

Ihre Pfarrerin Sarah Zeppin

Konzert „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“

Unter diesem Motto nimmt uns der Domchor aus Fürstenwalde an der Spree in seinem Konzert am 11. Mai, 16.00 Uhr auf eine Reise von Ostern über Himmelfahrt bis Pfingsten mit.

Das Konzert ist Teil der der diesjährigen Singfreizeit, auch in Vorbereitung auf das 135jährige Chorjubiläum.

Freuen Sie sich auf geistliche Chormusik des Barock bis ins 19. Jahrhundert sowie Instrumentalmusik mit Blockflöte und Orgel.

Der Eintritt ist frei, um Kollekte wird gebeten.

Frühlingskonzert

Am Samstag, 20. April lädt das Männer-Vocalensemble CON XVI aus Saalfeld zu einem Frühlingskonzert in die Stadtkirche Leutenberg ein. Beginn ist 18.30 Uhr. Zu Gehör bringen die jungen Sänger ein breites Repertoire an barocker, klassischer und zeitgenössischer Musik.

CON XVI gründete sich im Jahr 2019 als Zusammenschluss von ehemaligen und aktiven Mitgliedern der Thüringer Sängerknaben. Inzwischen singen bis zu 20 Sänger im Alter zwischen 17 und 27 Jahren mit. Seit 2021 veranstalten sie Konzerte und gestalten Gottesdienste in der Johanneskirche in Saalfeld aus.

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.

Unsere Konfirmanden stellen sich vor

Nach über 1,5 Jahren gemeinsamer Zeit mit Konfirmandenunterricht, Gottesdiensten, vielen guten Gedanken und Gesprächen und einer 4-tägigen Konfirmandenfahrt stellen sich unsere Konfirmanden mit einem eigenen Vorstellungsgottesdienst, am 14. April, um 9 Uhr in Leutenberg, vor.

Die Konfirmation mit dem Bekenntnis der Jugendlichen und einem persönlichen Segen für ihren Lebensweg feiern wir mit einem festlichen Gottesdienst am 5. Mai, 14 Uhr in Leutenberg.

Sie sind herzlich eingeladen, diese jungen Menschen zu beiden Gottesdiensten zu unterstützen und zu begleiten.

Ostern in unseren Gemeinden

In unseren Gemeinden gibt es verschiedene Traditionen zu den Osterfesttagen. Vieles wurde liebevoll gepflegt, manches war durch die Pandemie nicht möglich, auch neue Ideen wurden und werden eingebracht. So bleibt unsere Gemeinde lebendig und verbunden.

In diesem Jahr wird in den Feiertagen wieder in allen Kirchen mindestens ein Gottesdienst gemeinsam gefeiert werden.Zudem sind Sie herzlich eingeladen:

in Lehesten:

  • Ostersonntag, 6 Uhr Auferstehungsandacht mit anschließendem Osterfrühstück im Gemeindehaus.

in Leutenberg:

  • Gründonnerstag, 19 Uhr ökumenische Tischabendmahlsfeier
  • Ostersonntag, 7 Uhr Auferstehungsfeier auf dem Friedhof mit dem Posaunenchor mit anschließenden Osterfrühstück im Gemeinderaum (neu!)

Osterfrühstück

Foto: pixabay

Die Karwoche vor Ostern gilt – wie die gesamte Passionszeit – nicht nur als Zeit der Besinnung, sondern auch des Mitleidens und des Verzichts. Oft auf Fleisch oder Süßes. Nicht selten wird das frohe Osterfest und das Ende dieser Verzichtszeit dann traditionell am Ostermorgen mit einem ausgiebigen Osterfrühstück gefeiert.

So nehmen wir unseren Körper ganz bewusst mit auf die Reise von der Passion und dem Verzicht, hin zu einer Freude über das Leben, welche dann gemeinsam mit einem festlichen Essen, Genuss und auch etwas Überfluss begangen wird.

Geist und Körper feiern so gemeinsam!Wunderbar, dass wir das in unseren Gemeinden tun. Lassen Sie sich also ganz herzlich einladen, und wenn Sie mögen, bringen Sie auch etwas Kulinarisches mit, zur Freude aller!

Passionsmusik des Posaunenchors

Am 24. März, dem Sonntag Palmarum, lädt der Posaunenchor Leutenberg um 10.00 Uhr zur Passionsmusik in die Stadtkirche Leutenberg ein.

Traditionell werden sie Sie wieder mit verschiedenen Stücken aus unterschiedlichen Epochen zur Passion eingestimmt, um dem freudvollen Osterfest entgegenzusehen.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Bibelwoche 2024

Vom 4. bis 8. März, jeweils 19.00 Uhr laden wir herzlich ein zur Bibelwoche in den Gemeinderaum.

Unsere Welt ist voller Widersprüche und Spannungen. Die Texte der Urgeschichte spiegeln genau das wider und lassen uns damit klarer und tiefer auf unsere Wirklichkeit blicken. Dabei schlagen sie den Bogen vom „Alles war sehr gut“ des Anfangs zu „unverbesserlich böse von Jugend auf“. Sie erzählen von innigem Verstehen und von babylonischer Verwirrung. In all dem begegnen wir uns selbst und es begegnet uns Gott. Gott ist emotional verwoben mit der Welt. Gott ringt mit den Menschen und ist ihnen barmherzig. So wie Gott auch uns begegnet.

Das neu zu entdecken, dazu lädt die ökumenische Bibelwoche zu den Texten der Urgeschichte aus dem 1. Buch Mose ein.

Weltgebetstag 2024

Kommen Sie mit auf eine „Reise durch das Land, in dem Jesus gelebt und gelehrt hat“ laden uns Frauen aus Palästina ein, mehr über ihr Leben und ihr Land zu erfahren. Eine Reise, die uns mitnimmt in ein Land mit langer Tradition und großer kultureller Vielfalt, aber auch mit schwerwiegenden Konflikten, unter denen die Menschen seit langem leiden.

Bereits vor 30 Jahren haben Frauen aus Palästina den Weltgebetstag vorbereitet. Doch ihre politische Lage hat sich seitdem immer weiter verschlechtert.Im Land der Geburt Jesu und damit der Geburt des Christentums leben heute nur noch 1,2 % der Einwohner als Christen. Ihre Probleme werden an diesem Abend beim Namen genannt.

Selbstverständlich wird es wieder kulinarische Kostproben nach Rezepten der Palästinenserinnen geben.

Deshalb herzliche Einladung am 3. März 14.00 Uhr in diesem Jahr in die Methodistenkirche, Ilmtal 1.