Die Kirchgemeinde Lehesten freut sich sehr, am 02.10.2026 den Mädelchor aus Saalfeld begrüßen zu können.
Die ca. 30 Mädchen im Alter von 8 bis 18 Jahren singen unter der Leitung von Kantor Andreas Marquardt. Die jungen Sängerinnen kommen alle aus der Stadt und der Region Saalfeld, treffen sich mehrmals wöchentlich zu Proben und erarbeiten dabei kontinuierlich ein breites Repertoire, das neben geistlichen Chorwerken verschiedener musikalischer Epochen auch Volkslieder umfasst.
Die genaue Uhrzeit wird durch Aushänge noch bekanntgegeben.
heute geht es mal wieder um eine spannende Frage und zwar, wie Menschen zu Christen werden. Das habe ich mich schon länger gefragt und heute passt es mal, dass Opa Ameise Zeit hat, mit mir darüber zu sprechen.
Wir zwei suchen uns also ein schattiges Plätzchen und fangen an, zu plaudern. „Hallo Opa. Dass Menschen, die an Gott glauben, Christen genannt werden und dass das etwas mit Jesus zu tun hat, das weiß ich ja schon. Trotzdem frage ich mich, wie sie aber tatsächlich Christen werden oder ob sie das schon immer sind?“ „Hallo mein kleiner Arthur. Von Geburt an ist man nicht Christ, aber man kann es offiziell durch einen Ritus, der sich Taufe nennt, werden. Diese Taufe ist neben dem Abendmahl eines von zwei Sakramenten der evangelischen Kirche, die beide auch von Jesus Christus selbst gelebt wurden.
Er wurde von Johannes, der später den Beinamen „der Täufer“ erhielt, als Erwachsener im Fluss Jordan in Israel getauft.
Das Wort „Taufe“ selbst stammt aus der altgriechischen Sprache und bedeutet soviel wie „ein- oder untertauchen“. Der Taufakt findet meistens in einem Gottesdienst für die Gemeinde statt, da der getaufte Mensch ja in diese aufgenommen wird.
Eine Taufe kann aber auch als Familiengottesdienst stattfinden oder sogar mit einer kirchlichen Trauung verbunden werden. Dann nennt man es Traufe.
Für manche Menschen ist die Taufe nach dem Ritus in der Kirche vorbei, andere machen im Anschluss ein großes Fest mit Familie und Freunden und feiern diesen Tag. Manche erinnern sich jedes Jahr an ihren Tauftag, indem sie zum Beispiel ihre Taufkerze anzünden.
Derjenige, der getauft wird, wird Täufling genannt, egal wie alt er oder sie ist. Eine wichtige Rolle bei der Taufe spielt das Element Wasser. Eine Taufe kann man allerdings nicht mit einem Bad oder einer Dusche vergleichen. Es wird lediglich ein bisschen Wasser über den Kopf des Täuflings gegeben und dazu werden die Worte: „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ gesprochen.
Die Nennung des eigenen Namens symbolisiert, dass Gott den Menschen persönlich und beim Namen kennt. In jeder christlichen Kirche gibt es ein Taufbecken, über dem der Täufling getauft wird und in welches das Wasser anschließend läuft. Das Taufwasser wäscht symbolisch alle Sünden und alles Alte ab.
Symbole für die Taufe gibt es viele. So bekommt der Täufling meist eine Taufkerze, die mit verschiedenen Bildern gestaltet sein kann. Oftmals sieht man dann das Wasser oder die Taube. Jeder Mensch, der getauft wird, erhält eine Taufurkunde als offizielles Dokument und er wird ins Kirchenbuch der Gemeinde eingetragen. Er gehört jetzt offiziell dazu. In der Taufurkunde stehen Datum und Ort der Taufe, der Taufspruch und die Paten.“
„Paten was ist denn das für ein komisches Wort, Opa?“ „Das Wort leitet sich vom lateinischen Wort für „Vater“ ab. Paten sind sozusagen Menschen, die Zeugen für die Taufe sind. Sie bezeugen gemeinsam mit den Eltern, dass sie das getaufte Kind im christlichen Sinne erziehen. Pate kann jeder Christ nach der Konfirmation oder Firmung werden. Ein Mensch kann auch mehrere Patenkinder haben.
Früher war die Bedeutung eines Paten noch viel wichtiger. Wenn den Eltern des Kindes etwas zugestoßen ist, haben sie es zu sich genommen und darum gekümmert, bis es erwachsen war. Die Taufpaten erhalten eine Patenurkunde. Die Gemeinde wird daran erinnert, ihr neues Mitglied mit Gebet und Hilfe zu begleiten.
Der Taufspruch muss aus der Bibel stammen und begleitet die Menschen. Er spricht dem Täufling Schutz, Begleitung und Gottes Segen für den Lebensweg zu und kann zum Beispiel heißen: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ oder „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sich dich behüten mögen auf allen deinen Wegen.“
Den mag ich persönlich besonders gern. Da habe ich sofort ein schönes Bild vor Augen. Babys, die getauft werden, tragen oftmals ein Taufkleid in der Farbe weiß, die für die Reinheit steht. Es bedeutet außerdem, dass der Täufling durch die Taufe von Sünde befreit ist und ein neues Leben mit Gott begonnen hat. Darüber hinaus gilt es als Zeichen dafür, dass der Mensch Christus als Gewand angelegt hat und in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen wird.
Zu einer Taufe gibt es meistens auch spezielle Lieder, wie „Ins Wasser fällt ein Stein.“ oder „Großer Gott wir loben dich.“ Spontan kann man eine Taufe allerdings in den meisten Fällen nicht erhalten, sondern sie muss angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt im zuständigen Pfarrbüro und man benötigt die Geburtsurkunde des Kindes, die Personalausweise der Eltern sowie die Patennachweise.
Es gibt allerdings die sogenannte Nottaufe. Sie kann erfolgen, wenn ein Kind kurz vorm Sterben ist, die Eltern aber unbedingt möchten, dass es zu Gott gehört. In der Taufe vertrauen Eltern ihre Freude über das neue Leben, aber auch ihre Ängste Gott an. Sie vertrauen darauf, dass er jeden Menschen mit seinen Stärken und Schwächen annimmt.
Die Taufe ist eine Antwort darauf. Bei kleinen Kindern sprechen die Eltern und Paten das „Ja“ zu Gott im Namen des Täuflings und bestätigen dies durch das Glaubensbekenntnis. Die Taufe gibt es nur einmal im Leben, sie verfällt nicht, auch wenn man aus der Kirche austritt. In manchen Konfessionen werden z.B. nur erwachsene Menschen getauft oder es gibt die Ganzkörpertaufe, aber davon kann ich dir gerne ein anderes Mal erzählen, mein kleiner Arthur.“
„Also ist die Taufe eigentlich etwas total Cooles, oder Opa!? Die Menschen können sich auf Gott als Beschützer verlassen und darauf, dass sie niemals allein sind. Irgendwie kann ich mir das für mich auch vorstellen, so eine Taufe. Ich werde Mama und Papa mal fragen, was sie davon halten.“
Ich wünsche euch Allen eine schöne Zeit und wir lesen uns im Herbst wieder.
Herzliche Einladung an die Jahrgänge 2013/2014 (die in die 7. Klasse kommen), die ab Oktober in diesem Jahr in den Konfirmandenunterricht gehen wollen. Die Konfirmation ist dann Ende der 8. Klasse.
Wir treffen uns zum ersten Mal zu einer Kennenlernrunde am 15. September um 17 Uhr an der Kirche in Leutenberg, Eltern und Vorkonfirmanden gemeinsam.
Besser eine Hand voll mit Ruhe, als beide voll mit Mühe und Haschen nach Wind.
Kohelet 4,6
Als ich Kind war gab es keine großen Pläne, auch selten kleine. Das Wichtigste in den Ferien war auszuschlafen und dann draußen seine Freunde zu treffen. Die waren so wie ich auch immer da. Meine Mutter sah mich dann zum Mittag- und zum Abendessen wieder. Dazwischen streiften wir durch den Wald, den Ort und die Nachbargärten. Wir erfanden Spiele, bauten Seifenkisten und Baumhäuser. Bei Regen malten wir Plakate, bastelten Fernrohre, fuhren auf Kissenbooten durch Abenteuergeschichten.
Nun sitze ich mit meinen Kindern am Frühstückstisch, wie immer kommt die Frage: Was machen wir heute? Und wenn ich nichts vorschlage oder nach eigenen Ideen frage, schaue ich in verwirrte Gesichter. Unsere Kinder können mit freier Zeit und Langeweile nicht mehr umgehen. Wie auch?
Wir Erwachsenen leben ihnen vor, dass jedes Stückchen unserer Zeit verplant ist. Der volle Terminkalender ist zu Statussymbol geworden, er zeigt, wie wichtig ich bin. Auch vor kirchlichen Kreisen hat das nicht halt gemacht. Die Kollegen sind abgehetzt, der digitale Kalender doppelt belegt, wenn etwas ausfällt, steht schon der nächste Termin in den Startlöchern.
Als ich da so am Frühstückstisch sitze und die Kinder vor Langeweile anfangen den Wohnzimmertisch in eine Spielhöhle umzubauen, frage ich mich, wann das alles angefangen hat. Mir kommt der Verdacht, dass es etwas mit dem Sprichwort „Zeit ist Geld“ zu tun hat. Ein Versuch die Zeit den Gesetzen den Marktes zu unterwerfen, sie zu managen.
Dabei geht es um Effektivität, immer mehr in Tage und Stunden hinein zu stopfen. Sowohl in die Arbeitszeit, als auch in die Freizeit. Familienzeiten, Yogastunden, Mädelsabende werden genauso geplant, wie berufliche Termine und natürlich sollten sie genauso pünktlich beginnen und enden.
Wie gut tut es da, wenn ein Mensch mir gegenübersitzt, der Ruhe ausstrahlt und Zeit für mich hat, ganz ohne Limit. Das Kinderbuch „Momo“ von Michael Ende erzählt da von einem besonderen Mädchen.
Eines Tages taucht Momo plötzlich am Rand der großen Stadt auf und fasziniert ihre Nachbarn mit einer besonderen Gabe: Sie kann zuhören wie niemand anderer. Am Ende rettet sie die Menschen, weil sie ihnen die Zeit zurückbringt, die ihnen die „grauen Herren“ gestohlen haben.
Durch ihr Zuhören gibt sie anderen das Gefühl einzigartig und besonders zu sein. Menschen verstehen, dass sie nicht ständig etwas leisten müssen, sondern ganz im Hier und Jetzt sein können. „Denn jeder Mensch hat seine Zeit. Und nur solang sie wirklich die seine ist, bleibt sie lebendig“, heißt es.
Ich wünsche uns und unseren Kindern für diesen Sommer, dass wir einfach mal wieder unsere Zeit verschwenden können, ohne Pläne, einfach mittendrin sein und spüren können wie sich unsere Hände füllen.
Für den Fledermaus-Putz in der Stadtkirche Leutenberg werden Helferinnen und Helfer gesucht. Zusammen mit Vertretern vom Naturpark Thüringer Schiefergebirge Obere Saale soll der Dachstuhl der Kirche vom Fledermauskot befreit werden.
Interessenten melden sich bitte im Pfarramt. Der genaue Termin und Ablauf werden später bekannt gegeben.
Am Dienstag 18. August um 17 Uhr gibt es in der Stadtkirche einen Vortrag zum Thema „Gotteshäuser – Lebensraum bedrohter Arten“.
Der Dozent Ralf Hiller von der „Fachgruppe Ornithologie & Artenschutz Unteres Schwarzatal“ wird uns in seinem Vortrag bedrohte Tierarten der Region (Turmfalke, Fledermaus, Dohle, usw.) vorstellen und wie Kirchengebäude dabei helfen können, die bedrohten Tierarten wieder anzusiedeln.
Er wird mit seiner langjährigen Erfahrung von konkreten Projekten und Beringungsaktionen im Landkreis, aber auch in der Stadtkirche Leutenberg berichten.
In der Woche vom 16. bis 24. August feiert Leutenberg sein 700jähriges Stadtjubiläum. Auch die Kirchgemeinde will sich hier aktiv beteiligen.
Der Eröffnungsgottesdienst findet am Sonntag 16. August 10.00 Uhr statt und wird Posaunenchor Leutenberg, dem Kirchenchor Eichicht-Leutenberg und von Kindergartenkindern des Kindergartens Zwergenparadies ausgestaltet.
Am Dienstag 18. August um 17 Uhr gibt es in der Stadtkirche einen Vortrag zum Thema „Gotteshäuser – Lebensraum bedrohter Arten“.
Als Kirchgemeinde werden wir uns auch am Festumzug am 22. August ab 13.30 Uhr beteiligen. Deshalb bitten wir alle Gemeindeglieder, die gern die Kirchgemeinde zum Umzug vertreten wollen, sich im Pfarramt zu melden.
Herzliche Einladung zum Konzert von GäKos am Freitag 24. Juli 2026 um 19 Uhr in der Steinsdorfer Kirche. Die Musikerinnen Judith und Tina präsentieren Hits von gestern und heute.
Zum zweiten Mal durften Christenlehrekinder in unserer Kirche übernachten!
Die Jungen und Mädchen verbrachten einen abwechslungsreichen Tag mit Singen, Erzählen, Gestalten und natürlich viel Spielen. Gestärkt mit selbstgemachter Pizza schlugen wir abends unsere Betten und Schlafsäcke in der Kirche auf, ließen den Tag Revue passieren und hatten eine gute Nacht in diesen besonderen Räumen.
Am Morgen feierten wir noch eine kleine Andacht, bei der wir unsere Kunstwerke zu Jahreslosung „Gott spricht: Siehe ich mache alles neu!“ (Off. 21,5) noch einmal bewunderten und besprachen.
In der Festwoche im August werden diese auch in der Kirche ausgestellt sein.
Am Sonntag, den 05.07.2026, fand in Lehesten der Festgottesdienst zum Bergmannsfest statt. Pfarrer Gindler zog mit den Bergleuten in ihren traditionellen Uniformen in die Sankt Aegidien Kirche ein und wurde vom Lehestener Kirchenchor mit dem Bergmannslied „Glück Auf“ begrüßt.
Pfarrer Gindler würdigte in seiner Predigt nicht nur die schwere Arbeit der Bergleute, er zeigte auch mit Schieferdeckerhammer und Schieferstein in der Hand, dass Tradition wichtig ist und bewahrt werden muss.
Besonders schön war es, dass auch 6 Gnadenkonfirmanden begrüßt werden konnten. Nach 70 Jahren kehrten sie an den Ort ihrer Konfirmation zurück und erhielten von Pfarrer Gindler ihre Urkunden und den Segen.Der Chor untermalte den Gottesdienst mit wunderbaren Gesängen, dafür den Sängerinnen und Sängern ein ganz herzliches Dankeschön!
Pfarrer i.R. Peter Hoffmann und seine Frau wurden im Gottesdienst mit einem herzlichen Dankeschön gewürdigt. Seit 15 Jahren ist er bereits im Ruhestand und trotzdem immer noch für die Kirchgemeinde unermüdlich im Einsatz.
Er hält Gottesdienste, Gemeindenachmittage, ist für alle jederzeit ansprechbar und hat für jeden ein offenes Ohr.
Die Kirchgemeinde wünscht ihm und seiner Familie weiterhin viel Gesundheit, Schaffenskraft und Elan!
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