150 Jahre methodistische Gemeinde in Leutenberg

In diesem Jahr feiert die Evangelisch-methodistische Kirche in Leutenberg ihr 150-jähriges Jubiläum.

Der Rittergutsbesitzer Friedrich Wunderlich aus Rüßdorf bei Waltersdorf (nahe Greiz) hielt am 12. Februar 1872 die erste Versammlung im “Schützenhaus” in Leutenberg.

Später versammelte man sich im Hause des Schuhmachers Haase. Erster Prediger war Ernst Schmidt. Im Laufe der Jahre mietete die Gemeinde verschiedene Räume für ihre Versammlungen.

1929 wurde eine neue Heimstätte gefunden. Das “Landhaus Else” im Imtal 1 wurde von der Methodistenkirche erworben.

Ein wichtiges Ereignis war der Anbau an das Gemeindehaus. Am 27. August 1950 konnte dieser Kirchenanbau eingeweiht werden. Er erhielt den Namen Friedenskirche. Die Gemeinden des Bezirkes Leutenberg sind zwar immer klein geblieben, dennoch sind durch diese Arbeit viele Menschen mit dem Wort Gottes in Berührung gekommen.

Zu den Feierlichkeiten am 9. und 10. Juli dürfen wir nicht nur das neu gestaltete Kreuz auf der Friedenskirche einweihen, sondern auch den Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland begrüßen. Bischof Harald Rückert wird die Predigt im Festgottesdienst halten.

Samstag, 9.7.2022

19.30 Uhr Konzert mit „Chornblume“
Einweihung des neu gestalteten Kreuzes auf der Friedenskirche

Sonntag, 10.7.2022

10.30 Uhr Festgottesdienst mit Bischof Harald Rückert
Imbiss & Kaffee
13.00 Uhr Grußworte / geschichtlicher Rückblick / Abschluss

Wir wünschen der Evangelisch-methodistischen Gemeinde in Leutenberg weiterhin viele Jahre in Leutenberg mit gemeinsamer Unterstützung und guter Gemeinschaft.

Unser Posaunenchor wird 50!

Am 2. und 3. Juli feiert unser Posaunenchor seinen 50. Geburtstag.

1972 trafen sich zuerst drei, kurze Zeit später bereits acht Jungen unter Anleitung des damaligen Pfarrers Joachim Victor zu Übungsstunden im Pfarrhaus. Am 8. April 1973 konnte die erste Passionsmusik zu Gehör gebracht werden.

Aus dieser kleinen Gruppe entwickelte sich ein Posaunenchor, der heute aus unserer Gemeinde nicht mehr wegzudenken ist. Jährliche Adventskonzerte, Passionsmusiken, das Mitwirken in Gottesdiensten, Friedensgebeten Auferstehungsfeiern, Waldgottesdiensten, zum Volkstrauertag im Lager Laura, Ständchen zu Geburtstagen, Ehejubiläen, vor dem Krankenhaus in Saalfeld oder dem Pflegeheim in Leutenberg bereichern unser Gemeindeleben in allen Orten und in vielerlei Hinsicht. Danke an dieser Stelle dafür!

Über 60 Bläser wurden in dieser Zeit durch Chormitglieder ausgebildet. Auch jetzt würde man sich wieder über Nachwuchs-Bläser freuen, denn die Jungen von damals sind heute Väter und zum Teil auch schon Großväter geworden. Jungen und Mädchen werden dringend gebraucht, die Lust haben, ein Instrument zu lernen und mit ihrer Musik anderen eine Freude zu machen.

Posaunenchor vor ca. 10 Jahren

Um den Zusammenhalt zu stärken und auch einmal konzentriert besondere Stücke zu üben, werden Chorfahrten unternommen, die den Posaunenchor unter anderem nach Mühlhausen, Rositz bei Altenburg, Johanngeorgenstadt, die Dübener Heide und in die Partnergemeinde nach Metzingen führten. In den Zielorten werden Gottesdienste mit ausgestaltet. Zu den Mitgliedern der dort ansässigen Posaunenchöre sind freundschaftliche Beziehungen entstanden.

Einige Bläser aus diesen Chören werden zum Jubiläum dabei sein. Auch die Teilnahme an den Landesposaunentagen gehört zu den Aktivitäten.

Nun soll das Jubiläum gefeiert werden. Deshalb laden wir zu einem Konzert des Blasmusikvereins Carl Zeiss Jena e.V. am Samstag, dem 2. Juli 19.00 Uhr in die Stadtkirche ein.

Am Sonntag, dem 3. Juli findet 14.00 Uhr ein Festgottesdienst statt, zu dem auch unser Regionalbischof Tobias Schüfer erwartet wird.

Im Anschluss an diesen Gottesdienst wollen wir endlich einmal wieder zu einem Gemeindefest in den Pfarrgarten zu Kaffee und Kuchen einladen.

Gemeindefahrt nach Bamberg

Wir planen mit unserer Gemeindefahrt in diesem Jahr die schöne Stadt Bamberg zu besuchen. Blättern Sie in Ihrem Kalender also schon mal ein bisschen nach vorn und merken Sie sich den 13. September dafür vor.

Viele schöne Ideen haben wir schon für diesen Tag und hoffen, dass unser Bus voll wird, denn in einer so großen Runde ist es doch am schönsten.

Im Gemeindebüro können Sie sich schon einmal vormerken lassen. Die Kosten werden dann abhängig von den Teilnehmern geplant werden.

Wir freuen uns auf den Tag mit Ihnen!

Sommerkonzerte in unseren Orten

Auch in diesem Jahr wollen wir wieder musikalisch durch den Sommer unterwegs sein. Verschiedene Künstler und Gruppen haben wir eingeladen und einige Termine stehen bereits.

17. Juli, 17 Uhr, Stadtkirche Leutenberg

  • Musiker der Musikhochschule Weimar spielen Werke von Franz Liszt

29. Juli, 19 Uhr, Kirche Schweinbach

  • der Singkreis aus Bad Blankenburg gestaltet einen sommerlichen Abend

Die Termine für den August werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Herzliche Einladung zu unserem vielfältigen Programm!

Andacht zum Monatsspruch für den Juni 2022

Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod.

Hohelied 8,6

Ich schreibe heute mal einen Brief an die Liebe. Und dieser Brief bin ich selbst. Ein Brief, geschrieben aus den Stunden, Tagen und Jahren. Ich bin auch nicht allein die Autorin, dieses Leben ist mehr als ich, und doch wird es meins.

„Darum bitte ich dich liebe Liebe,füge zärtlich deine Worte in mich, in mein Leben ein, bevor ich sie vergessen könnte. Schreib dich auch zwischen die Zeilen. Bewahre Menschen, gute und schlechte, lange Beziehungen, kurze Begegnungen, kleine Momente. Erinnere mich an das Viele und Zuviele, das mir zugefallen ist. Manchmal so vollkommen unerwartet und überraschend, dass ich kaum Luft holen konnte. So oft im Übermaß, unverdient und doch wunderbar, zum abgeben und weitergeben.

Und am Ende, liebe Liebe, setze deine Unterschrift, auf mich, auf mein Leben. Beglaubige mich, steh für mich ein, wenn ich es selbst nicht kann, sei da für mich und andere in den dunklen Momenten.

Quelle: pixabay.com

Dieser Brief, der ich bin, geschrieben aus meinen Stunden, Tagen und Jahren, ich will ihn in deine Hand legen. Umhülle du ihn, verschließ ihn mit deinem Siegel, so dass nichts anderes hineinkommen mag, präge deine Spur in ihm ein, unverwechselbar und unverkennbar. Sei ein schützendes Schild, auf deine eigene besondere, vielleicht auch zerbrechliche Art.

Und dann adressiere ihn nochmal neu, an den einen Gott, der uns alle beim Namen ruft, wir ihn aber kaum zu kennen meinen. Du weißt, er ruft mich ins Leben, jeden morgen neu, bis er mich wieder heraus rufen wird. Du aber trägst mich, zwischen den Welten, bist du Hülle und Siegel.

Du erhellst Blicke. Dein Lachen dringt durch alle Ritzen meines Seins.Wer sagt denn, dass die Erde sich dreht ohne dich, liebe Liebe?

Durch dich schimmert in uns eine leise Ahnung von Gott. Was wäre er ohne dich?

Ich lege dich wie ein Siegel auf mein Herz.In dir bin ich stark.“

Eine gesegnete, fröhliche und frühlingshafte Zeit wünscht
Ihre Pfarrerin Sarah Zeppin.

Pfingsten im Naturpark

Foto: http://www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de/naturpark/kontakt_anreise/naturparkhaus/

Am Pfingstmontag, 6. Juni, um 11 Uhr wollen wir einen wunderbaren Gottesdienst unter freiem Himmel im Leutenberger Naturpark feiern.

Wir hoffen auf schönes Wetter und laden zu einer kleinen Wanderung dahin ein. Wir treffen uns auf dem Marktplatz bereits um 10 Uhr und gehen entweder über die Schloßstraße, Ernst-Pabst-Höhe, den Bismark Gedenkstein, das Herschdorfer Tal zum Naturpark, oder eine kürzere Route über das Kalkgrubental, den Neuen Weg und Garkochs Teich.

Im Anschluss an den Gottesdienst wollen gemeinsam braten. schwatzen und eine schöne Zeit haben.

Ganz herzliche Einladung!

Chorkonzert der Domkantorei Fürstenwalde

Konzert
Kirchenchor Fürstenwalde/Spree mit KMD Georg Popp

Wir laden Sie recht herzlich ein am Freitag, 27. Mai 2022 um 17:00 Uhr zu einem Konzert von Kirchenmusikdirektor Georg Popp und dem Kirchenchor Fürstenwalde/Spree: Musikalische Reise zwischen Ostern und Pfingsten in die Stadkirche Leutenberg.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Arthur und Himmelfahrt

Hallo liebe Menschenkinder und Erwachsene,

ich bin es wieder, euer Arthur Ameise, und ich möchte euch heute etwas zum nächsten Fest im Osterfestkreis des Kirchenjahres, nämlich Christi Himmelfahrt, erzählen. Ihr Menschen fahrt ja grundsätzlich viel, z.B. in den Urlaub, zur Arbeit, in die Schule oder in den Kindergarten, zur Kirche und vieles mehr – aber in den Himmel? Die christlichen Menschen glauben, dass man nach dem Tod dort hinkommt. Aber wie sieht es denn dort aus? Gesehen hat es ja noch keiner, der noch hier auf der Erde lebt. Die Sonne, den Mond, die Stern, die Wolken, Blitz und Donner, den Regen und den Schnee, den Regenbogen – all das kann man am Himmel sehen. Die Frage ist, was ist das Unsichtbare – wie sieht es im Himmel bei Gott aus?

Im Glaubensbekenntnis der Christen heißt es von Jesus: aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes. Ich kleine Ameise stelle mir also vor, dass Gott im Himmel wohnen muss. Sitzt er denn da auf einer Wolke mit einem Glas Brause in der Hand und schaut in seinem Fernseher, was so auf der Erde mit euch Menschen und uns Ameisen und allem Anderen hier passiert? Und wohnen da auch alle Menschen und Ameisen, die schon gestorben sind? Dann wären ja Uroma und Uropa Ameise vielleicht auch schon dort.

Außerdem frage ich mich, was die Alle im Himmel so machen. Strickt Uroma Ameise dort auch Strümpfe? Ist es im Himmel lustig oder sind dort alle traurig? Und die wichtigste Frage für mich ist, ob man dort Gott auch treffen und mit ihm sprechen kann.

Einer, der es wissen müsste, ist Jesus. Laut der Bibel und wie ich es in der Kirche mal gehört habe, soll Jesus nach seinem Tod und der anschließenden Auferstehung nach 40 Tagen vor den Augen seiner Freunde in den Himmel aufgefahren sein. Vielleicht hat er ja auch eine Treppe benutzt.

Christi Himmelfahrt feiert ihr Menschen in diesem Jahr am 26. Mai. Das Fest hat allerdings nicht in allen Jahren den gleichen Termin. Es richtet sich nach Ostern und findet immer 40 Tage nach dem Fest der Auferstehung Jesu statt. Eines ist jedoch in jedem Jahr gleich, nämlich der Wochentag an dem Christi Himmelfahrt gefeiert wird.

Es ist immer ein Donnerstag und in Deutschland ein Feiertag. Also müsst ihr Kinder nicht zur Schule gehen und eure Eltern nicht arbeiten. Meine Ameisenfreunde und ich müssen an dem Tag auch nicht in die Ameisenschule. Außerdem hat der Tag mehrere Namen. Er wird auch Vater- oder Männertag genannt. Die Männer in der Menschenwelt sind dann oft unterwegs und machen gemeinsame Wanderungen. Papa Ameise ist da mit seinen Freunden auch immer auf Tour und vielleicht darf ich auch bald mal mit, ich bin ja auch schon ein kleiner Ameisenmann.

Außerdem können wir Kinder den Tag nutzen, um unseren Vatis einmal eine Freude zu bereiten, darüber freuen sie sich bestimmt ganz sehr. In den Gottesdiensten ist es in manchen Kirchen so, dass wirklich eine Jesusfigur an einem Seil bis an die Decke gezogen wird. Hier bei uns habe ich das leider noch nicht gesehen, aber vielleicht kommt das ja mal noch.

Wenn ihr Lust habt, legt euch doch auch einmal ins Gras und beobachtet einfach die Wolken am Himmel oder schaut nachts einmal in die Sterne und stellt euch vor, wie es da oben wohl aussehen wird, da wo Jesus und Gott nun gemeinsam auf uns alle herabschauen.

Ich schicke euch liebe Grüße und sage bis bald
euer Arthur Ameise

Kirchgeld 2022

Liebe Gemeindeglieder, wir bitten auch in diesem Jahr wieder von jedem erwachsenen Gemeindeglied um das Kirchgeld in Höhe von 13,00 €.

Das Kirchgeld ist bestimmt für die Arbeit in unserer Gemeinde, für Anschaffungen wie Kerzen, die CDs zu Weihnachten, Geburtstagshefte, für die Arbeit mit den Kindern und vieles mehr. Es steht, im Gegensatz zur Kirchensteuer, die ein Teil der Einkommenssteuer ist, zu 100 % der Gemeinde zur Verfügung.

Zusätzlich bitten wir um Spenden für unsere Vorhaben in den einzelnen Orten.

Kirchen in Herschdorf, St. Jakob und Herschdorf

In St. Jakob steht eine Ortsjubiläumsfeier an, bis zu der die Fassade neu verputzt werden soll, vielleicht auch noch in diesem Jahr. Wir haben der Gemeinde schon seit Jahren versprochen, dass die Kirche zum Jubiläum auch von außen ansehnlich ist.

Fassade der Kirche in St. Jakob

In Herschdorf ist die Neueindeckung des Kirchendachs von großer Notwendigkeit. Hier sollen die Arbeiten beginnen, sobald eine Dachdeckerfirma zur Verfügung steht.

In Leutenberg steht die Erneuerung des Gartenzaunes um das Pfarrhaus an.

Für die Steinsdorfer Kirche müssen noch die letzten Kreditschulden abgetragen werden, die durch die Dachsanierung angefallen sind.

Glockengeläut Schweinbach

In Schweinbach funktioniert das Glockengeläut nicht. Hier ist eine größere Reparatur vonnöten, die auch in der Planung ist und spätestens im Herbst erfolgen soll.

Sauer-Orgel in Schmiedebach

In Schmiedebach beginnt die Planung zur Restaurierung der historischen Sauerorgel. Diese ist ein sehr wertvolles Instrument, dessen Erhaltung alle Mühen wert sind. Hier hoffen wir um einen Beginn der Arbeiten 2023 oder 2024.

Kirchendecke Lehesten

In Lehesten besteht der große Wunsch nach der Sanierung der Kirchendecke, die sich in der Planungsphase befindet und für die Vorbereitungsarbeiten im Sommer durchgeführt werden sollen. Auch am Pfarrhaus in Lehesten sind einige Reparaturen zu machen, besonders am Dach.

Nicht für alle Maßnahmen und Wünsche gibt es Fördermittel, die wir an allen möglichen Stellen beantragen. Das erfahren wir im Moment schmerzlich bei der Dachsanierung in Herschdorf, bei der es immer wieder massive Kürzungen und Absagen gibt. Aber es regnet in das Kirchendach – wir müssen handeln, um Schäden im Innenraum zu verhindern. Aus diesem Grund haben wir die Turmeindeckung, die dort auch nötig ist, erst einmal verschoben und versuchen jetzt alles, damit das Dach noch in diesem Jahr gedeckt werden kann. Die ständig steigenden Preise, die Probleme bei der Materialbeschaffung und am Ende die Verfügbarkeit der Handwerker machen es alles nicht leichter.

Alle unsere Kirchen liegen uns am Herzen. Alle sind es wert, erhalten und genutzt zu werden. Da wir eine Kirchgemeinde sind, ist uns auch die Solidarität untereinander mit allen Orten wichtig. Kein Ort, keine kleine Kirchgemeinde kann allein die Vorhaben und Wünsche schultern.

Deshalb bitten wir Sie, wenn Sie können auch die Projekte außerhalb ihres Ortes mit in den Blick zu nehmen. Das können sie auch ganz praktisch tun.

Wir planen Veranstaltungen in allen, auch den kleinen Orten, mit der Bitte, diese zu besuchen, die wunderbare Vielfalt unserer Kirchen zu entdecken und sie gemeinsam mit uns zu erhalten.

Wir bitten: geben Sie auch in diesem Jahr Kirchgeld und Spenden. Bitte vermerken Sie unbedingt auf Ihrer Überweisung für welche(s) Projekt(e) Sie spenden wollen.

Wenn Sie eine Spendenquittung möchten, vermerken Sie das bitte auf der Überweisung oder kontaktieren Sie uns, damit wir das an die Buchungsstelle in Saalfeld weitergeben können.

Die Kontonummern finden Sie auf der Rückseite des Gemeindebriefes.

Wir nehmen das Kirchgeld und Ihre Spenden aber auch gern in bar im Pfarramt zu den Öffnungszeiten oder nach den Gottesdiensten in beschrifteten Umschlägen entgegen.